5. - MPS Angersbach

MPS Angersbach
Aktuell: Exkursion 16.3.2018: "Wild im Wald - Wald und Wild", Ort: Hochbehälter Angersbach, 15.00Uhr
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5.

Berichte > Klassenfahrten

Klassenfahrt 5a und 5b

Montag:
Nach einer gut zweistündigen Busfahrt kamen wir auf Hessenstein an. Zunächst gab es ein deftiges Mittagessen, bevor wir die Zimmer bezogen. Danach machten wir uns auf einen Waldspaziergang zur Keseburg. Später erkundeten wir die Burg und spielten eine Runde Fußball. Am Abend gab es noch eine gruselige Nachtwanderung.

Dienstag:
Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus zu Schloss Waldeck. Dort gab es eine Führung und wir haben den 120 Meter tiefen Brunnen bestaunt. Dann fuhren wir mit der Gondel ins Tal und weiter mit dem Personenschiff über den Edersee. Jetzt stand der Aquapark auf dem Programm und später ging es weiter in den Tierpark.
Wir waren begeistert von der Flugschau. Es wurden uns die Flugkünste von Milanen, Falken, Geiern, Uhus und anderen Greifvögeln vorgeführt. Danach schauten wir uns Luchse, Wölfe Wisente und viele andere interessante Tiere an.
Mit dem Bus ging es zurück zur Jugendherberge. Zum Ausklang spielten einige Kinder auf dem Sportplatz unter der Burg Fußball.


Mittwoch:
Am Mittwoch stand die Stadt Frankenberg auf dem Programm. Vom Rathaus aus gab es eine Stadtführung. Danach hatten wir Zeit zum Bummeln und später spielten wir noch Minigolf.
Am späten Nachmittag wurde noch Fußball gespielt. Außerdem führten wir sowohl ein Tischtennis- als auch ein Tischfußballturnier (Einzel und Doppel) durch. Wie jeden Abend ging auch eine kleine Gruppe zum Stöckeschnitzen in den Wald.

Donnerstag:
Im Naturpark Kellerwald erfuhren wir sehr viel Interessantes. Das Beste aber war ein 4D-Film. Auf einem nahe gelegenen See durften wir Tretboot fahren. Von dort aus wanderten wir mit einem Naturpark-Ranger zurück zur Burg.
Am frühen Abend hörten wir einen Vortrag über Fledermäuse und danach wählten wir „Mr und Miss Hessenstein“.
Zwischendurch mussten wir noch Zeit finden, um zu packen und die Zimmer aufzuräumen.


Freitag:
Der Freitag war der Tag der Rückreise mit dem Bus. Total geschafft und übermüdet kamen wir zu Hause an.
Ich fand es war eine tolle Klassenfahrt mit viel Abwechslung Spaß, und ich freue mich schon auf die nächste !!!!!

Konstantin, Klasse 5b


5a und 5b
auf
Burg Hessenstein

Montag
Am Montag, den 21.Mai war es endlich soweit. Die Klassenfahrt der Klassen 5a und 5b ging los. Voller Erwartung stiegen alle Kinder in den Bus und waren froh als sie nach zwei Stunden Fahrt endlich ihr Ziel erreicht hatten: Hessenstein – eine mittelalterliche Burg in der Nähe des Edersees, die als Jugendherberge ausgebaut ist.
Bei bestem Wetter wurde die Burg erkundet , anschließend wurden die Zimmer bezogen und das Mittagessen eingenommen. Während die Jungen im ersten Stock einquartiert waren, mussten die Mädchen in den vierten Stock und konnten von dort die herrliche Aussicht auf die Umgebung genießen.
Die Stimmung war prima, weil der Sonnenschein einlud sich im Freien aufzuhalten. Verstecken spielen, Tischkicker, Tischtennis und Fußball waren angesagt.
Am Nachmittag folgte die obligatorische Wanderung zur Keseburg. Hier erzählte Herr Euler den Schüler die Geschichte der Burgruine, die gleichzeitig mit der Entstehung der Burg Hessenstein zusammenhängt. Nach dem leckeren Abendessen traf man sich um 21.30 Uhr zur Nachtwanderung. Gerüchten nach soll in Hessenstein nicht nur Fledermäuse geben, sondern auch Waschbären........
Fortsetzung Nachtwanderung folgt!

Die Nachtwanderung
von Johannes (gekürzt)

Für den ersten Abend wurde eine gruselige Nachtwanderung angekündigt. Wir warteten, bis es allmählich dunkel wurde und liefen – alle natürlich absolut furchtlos –  gegen  22.00 Uhr los.

Zu diesem Zeitpunkt ahnten wir Schüler noch nicht, was auf uns zukommen sollte.                               
Als wir die erste Kreuzung erreichten, konnte man im Schein der Taschenlampe in einiger Entfernung ein kleines Gebäude erkennen. Dort sei ein junger Försters begraben, erzählte Herr Euler. Vom Oberförster beschuldigt für einen Waldbrand verantwortlich zu sein, wusste er keinen Ausweg mehr und erhängte sich an einer Eiche, zu der wir später noch kommen würden. Selbstmörder durften früher nicht auf dem Friedhof beerdigt werden. Man hatte ihn deshalb im Wald verscharrt. Später stellte sich jedoch heraus, dass er unschuldig gewesen war und man errichtete dann nachträglich ein kleines Mausoleum über seinem Grab.
Den Rest der Geschichte erfuhren wir an der nächsten Lichtung.

Kurz nach dem Tod des Försters konnte man unter der Eiche nachts die leise Stimme des Toten hören: „Wer hat mich verleumdet? Wer hat mich verleumdet? …
Der echte Brandstifter, der gegen Geld und im Auftrag des Oberförsters den Waldbrand gelegt hatte und dann behauptete, der junge Förster wäre es gewesen, wollte die Geschichte gar nicht glauben, dennoch machte er sich eines Nachts auf den Weg zur Eiche. Gerade als er wieder gehen wollte, hörte auch er die leise Stimme: „Wer hat mich verleumdet? Wer hat mich verleumdet? …“  Plötzlich brüllte der Geist ( und auch Herr Euler ) los: „Du warst es!“ …
Wir erschraken natürlich und brauchten eine Weile bis wir uns wieder beruhigt hatten.
Viel größer war allerdings der Schreck des Brandstifters. Er wurde wahnsinnig und gestand alles vor Gericht. Er und der Oberförster kamen für den Rest ihrer Tage ins Gefängnis.

Nun brachen wir wieder auf zur Eiche. An einer großen Viehweide warnte uns Herr Michel vor dem aggressiven Bullen, der seine Herde bewachte und nur durch einen einfachen Elektrozaun von uns getrennt war. Noch nicht einmal unsere Taschenlampen trauten wir uns anzumachen.
Einige Zeit später sagte Herr Euler, wir sollten mal leise sein, er habe eine Nachricht des Forstamtes auf der Mailbox. Es könnte wichtig sein. Deswegen stellte er laut und wir hörten mit.

Ein Forstbeamter erklärte, dass wir auf keinen Fall auf weiter auf diesem Weg zur Burg gehen dürften, weil sich vor uns ein Rudel Waschbären zusammengerottet hätte, das schon einen Mountainbikefahrer angegriffen hätte.  Wir hätten nur zwei Möglichkeiten: Wir könnten ca. eine Stunde warten, bis Forstbedienstete uns abholen würden, oder wir müssten den ganzen Weg wieder zurückgehen.   

Herr Michel meinte noch: „So ein Quatsch! Wir sind doch keine Waschlappen. Wir bewaffnen uns mit Stöcken und jagen die Tierchen zum Teufel.“ Aber da gab es kein Halten mehr. Obwohl wir wussten, dass die Nachtwanderung gruselig werden sollte, hatten viele die Schauermärchen der Lehrer doch geglaubt und hatten große Angst.
Also musste die Sache abgebrochen werden… Herr Euler erklärte, dass alles „erstunken und erlogen“ sei.


Die Geschichte vom jungen Förster – erfunden

das Mausoleum – ein Hochbehälter

der gefährliche Bulle – eine harmlose Kuh

die Mailboxnachricht – selbst aufgesprochen

das Waschbärenrudel – nicht vorhanden



Fledermausabend auf Burg Hessenstein
Nachdem die Fledermauswoche in der Schule vor den Osterferien abgeschlossen war, freuten sich alle Schüler und auch die Lehrer auf die Klassenfahrt nach Burg Hessenstein in der Nähe des Edersees ( vom 21.05.-25.05.12)
Auch  nach den Osterferien wurde das Thema Fledermaus von Schülern hin und wieder in den Unterricht eingebracht: Filme und Zeitungsausschnitte über Fledermäuse wurden erwähnt bzw. diskutiert.
Endlich waren wir  dann auf Burg Hessenstein. Schon am ersten Abend erkannten die Schüler, dass die Spalten und Risse der Burg Lebensraum für Fledermäuse bieten. In der Dämmerung waren die Umrisse der Fledermäuse im Burghof deutlich wahrzunehmen. Es war eine hohe Frequenz an Flugbewegungen der Fledermäusen zu beobachten.

Am Donnerstagabend, kurz vor Ende er Klassenfahrt, stand dann auch unser Fledermausabend an. Ein Mitarbeiter des NABU und Fledermauskenner und - schützer gewährte uns einen weiteren, vertiefenden Einblick in das Leben der heimischen Fledermausarten. Was eigentlich als Vortrag des NABU- Mitarbeiters geplant war, mündete in einem interessanten und anregenden Austausch über Fledermausarten, deren Besonderheiten, Lebensraum, Nachwuchs und Schutz dieser Tierart. Der NABU –Mitarbeiter zeigte sich beeindruckt vom fundierten Wissen seiner Zuhörer.

Die Schüler arbeiteten interessiert und motiviert mit. Viele Fledermausarten konnten von ihnen schon anhand eines Fotos identifiziert werden. Oft zeigten die Schüler Expertenwissen und überraschten Lehrer und Referent.
Nach einem einstündigen Gespräch mit Diavortag, gingen alle Schüler und Lehrer in den Burghof. Allerdings war es noch nicht so dämmrig, dass Fledermaus-aktivitäten zu erwarten waren.
Wir bekamen nun einige Fledermauspräparate zu sehen. Dafür wurden keine Fledermäuse getötet, sondern man hat tot aufgefundene Fledermäuse präpariert. Anschließend wurde die Zeit bis zur Beobachtung der Fledermäuse mit Hilfe eines Fledermausdetektors mit einem Fledermausspiel überbrückt, das der Experte anleitete. Hier hatten alle sichtlich Spaß.

Nach Einbruch der Dämmerung warteten wir hinter der Burg einige Minuten vergeblich auf die Tiere . Als wir jedoch unseren Standort an die Front des Gebäudes verlagerten, waren die Ultraschalllaute der Fledermäuse mit Hilfe des Detektors deutlich wahrzunehmen - ebenso wie die Flugbewegungen.
Ein gelungener Höhepunkt und Abschluss für Klassenfahrt und Fledermausprojekt.

Edersee, Aquapark und Schloss Waldeck
Am Dienstag, den 22.5.2012 sind wir morgens mit dem Bus zum Schloss Waldeck losgefahren. Dort hatten wir eine Führung und haben auch den Brunnen besichtigt, der von zwei Gefangenen im Mittelalter gebaut wurde. Danach ging es mit der Gondel hinunter zum Edersee. Auf einem tollen Abenteuerspielplatz konnten wir spielen bis unser Schiff ablegte. Bei strahlendem Sonnenschein genossen alle die Fahrt über den Edersee. Während der Fahrt bekamen wir viele Informationen über den See und seine Entstehung.

Der Edersee ist mit 11,8km² Wasseroberfläche und mit 199,3Mio m³ Stauraum einer der fünf größten Stauseen Deutschlands. Im 2. Weltkrieg wurde die Ederseestaumauer durch eine Torpedobombe aufgesprengt. Die Sanierung der Mauer fand 1947 bis 1948, 1961 bis 1962 und 1991 bis 1995 statt. Bei der letzten Sanierung wurden 104 Anker von je 5m Länge im Untergrund befestigt. Jeder Anker wurde mit einer Vorspannkraft von 4500 KN angespannt.  Auf Höhe der Staumauer hat der See eine Tiefe von 42m.

An der Staumauer stiegen wir aus und machten uns auf den Weg zum Aquapark. Wir haben alle im Aquapark gespielt. Nach über einer Stunde, ging es dann zum Wildtierpark. Dort haben wir uns die heimischen und „wilden“ Tiere angeschaut, besonders beeindruckt hat uns die Flugshow.
Die Flugshow begann um 15 Uhr. Bei der Flugshow fliegen Steinadler, Seeadler, Gänsegeier, Mönchsgeier, Milane und Wanderfalken.
Im Wildpark Edersee gibt es auch Freigehege. Als wir zum Ausgang liefen, waren die Ziegen ausgebrochen. In dem Streichelzoo gibt es Ziegen und auch Hängebauchschweine.

Der Wildpark befindet sich in Nordhessen an der Nordflanke des Kellerwaldes. Vor dem Parkeingang gibt es einen Abenteuerspielplatz und ein Restaurant.
von Jojo, Max, Sabrina u. Saskia

Nationalparkzentrum Kellerwald
Am Donnerstag, den 24.5.2012 fuhren wir morgens mit dem Linienbus zum Nationalparkzentrum Kellerwald. Wir bekamen von der Führerin Namensschilder. Sie hatte in dem Raum verschiedene Figuren und Bilder hingelegt und wir sollten sagen, was uns persönlich anspricht. Danach waren wir in verschiedenen Räumen mit unterschiedlichen Themen.
Wir waren auch im 4D-Kino. Dort sahen wir einen Film über die Natur des Kellerwaldes. Der Wald mit seiner ökologischen Bedeutung ist das Thema des Nationalpark Zentrums.
Danach fuhren wir eine Stunde Tretboot. Das war eine gute Erfrischung.
Mit einem Kellerwaldranger machten wir dann eine Wanderung mit Spielen. Zum Beispiel mussten wir mit Stöcken verschiedene Buchstaben legen oder sollten unterschiedliche Sachen in die Hand bekommen und mussten sie erraten.

Wir fanden auch eine Quelle mit Trinkwasser. Dort konnten wir unsere Flaschen auffüllen. Auf de Keseburg erzählte der Ranger uns die Geschichte von der Entstehung der Keseburg. Danach sind wir wieder zur Jugendherberge Burg Hessenstein gelaufen.
DAS WAR EIN ANSTRENGENDER ABER SCHÖNER TAG!!!
von Jasmin, Habibe und Emilie

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