Chronik bis 1971 - MPS Angersbach

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Chronik bis 1971

Unsere Schule > Geschichte

Aus der Schulchronik bis 1971
(nach der Schulchronik von E. Lorenz, abgedruckt in der Festschrift zur Einweihung der Mittelpunktschule Angersbach 1971)
Über die Errichtung einer Schule in Angersbach und ihre ersten Lehrer ist nichts zu ermitteln. Wohl aber hören wir bereits 1588 von einem Schüler Heinrich Kneißel aus Angersbach, der mit zwei Söhnen von Volprecht Riedesel die Universität Marburg bezog. Vielleicht ist jener mit dem späteren riedeselschen Schultheißen Heinrich Wahl genannt Kneußel personengleich.
Wie sehr die Riedesel als Landesherren sich der Bildungsstätten für ihre Untertane annahmen, ersehen wir aus der Tatsache, dass selbst im Dreißigjährigen Kriege der Unterricht aufrechterhalten wurde. Von dieser Zeit an besitzen wir lückenlos die Namen aller Lehrer und Schulleiter unserer Volksschule.
Folgende erste Lehrer und Schulleiter wirkten in Angersbach:

1637-1658    Hermann Jacobi - gebürtig von Stockhausen
1 658-1694   Wilhelm Balthasar Völler - stammte aus Schlitz
1694-1731    Adam Völler - Sohn von W. B. Völler
1731-1773    Johannes Völler - Sohn von Adam Völler
1174-1808     Friedrich Konrad Küster - gebürtig von Dannenrod
1909-1836    Johannes Suppes - 1775 in Nieder-Moos geboren
1 836-1846   Johann Georg Beez - bereits seit 1834 an unserer Schule
1847-1864    Johann Konrad Schneider - geboren 1808 in Heblos
1866-1891     Karl Kaspar Lanz - blieb bis zu seinem 72. Lebensjahr im Dienst
1893-1915     Peter Göckel -   bereits von 1 875-1883 an unserer Schule
1915-1928     Heinrich Maurer - bereits seit 1909 an unserer Schule
1 928-1945    Johannes Eckstein -    kam  1925 als Lehrer nach Angersbach ging 1948 in den Ruhestand
1945-1948     Heinrich Füllenbach -    kam im Februar 1944 mit einer  evakuierten Schulklasse aus Frankfurt
1948-1969     Otto Schnell - seit 1947 an unserer Schule
1969               Edmund Lorenz - seit 1957 an unserer Schule

Bis zum Tode des Schullehrers Johannes Suppes war unsere Schule einklassig, ein Lehrer hatte also alle Jahrgänge mit insgesamt etwa 200 Schülern zu betreuen.
Bereits 1834 regte das Großherzoglich Hessische Freiherrlich Riedeselsche Konsistorium an, die Schule zweiklassig zu machen. Die Beurteilung des Bildungsstandes der Schüler war geradezu niederschmetternd. Im Protokoll über eine stattgefundene Visitation können wir heute noch nachlesen, dass "die Jugend der sich durch Reinlichkeit und Ordnung auszeichnenden und von der Natur begünstigten Gemeinde durch schlechten Unterricht geistig tot" war. Als erste Maßnahme zur Behebung dieser Not teilte man dem damals 59jährigen Lehrer Suppes einen Gehilfen zu. Es war der Schulvikar Johann Georg Beez, der zuvor in Weidmoos gewirkt hatte und 23 Jahre alt war. Er sollte wöchentlich 30 Stunden unterrichten und dafür von der Gemeinde jährlich 100 Gulden, von Suppes aber den Sommerschullohn und ein Zimmer im Lehrerhaus erhalten. Dafür brauchte dieser nur noch 10 bis 14 Wochenstunden in Bibellesen, Erdkunde, Gesang und Leseübung zu erteilen.
Als Johannes Suppes 1836 starb, wurde Johann Georg Beez sein Nachfolger. Eine Versetzung in den Ruhestand gab es zu jener Zeit noch nicht, der Lehrer blieb bis zu seinem Tode im Amt. Er konnte sich im Alter zwar mit Genehmigung der vorgesetzten Behörde einen Gehilfen nehmen, musste diesen dann aber selbst besolden. In der Regel wurden diese Gehilfen nach dem Tode des Lehrers ihre definitiven Nachfolger. Auch Adam und Johannes Völler waren zunächst Adjunkten ihrer Väter gewesen.
Nach dem Tode des Lehrers Suppes im Jahre 1836 verlangte die vorgesetzte Behörde mit Nachdruck die Errichtung einer zweiten Schulstelle. Aber erst im Frühjahr 1839 wurde die Schule zweiklassig. Schulkandidat Rausch wurde von Lauterbach nach Angersbach versetzt. Noch war kein zweiter Saal vorhanden, er sollte bis zum Beginn der Winterschule fertiggestellt sein.
Nachfolger Rauschs wurde Wilhelm Ackermann, der von 1845 bis 1851 in unserem Dorfe wirkte. Er muss sehr vielseitig begabt gewesen sein. Im Jahre 1849 gründete er den ersten Männergesangverein, den er auch dirigierte.
Ein anderer sangesfreudiger Lehrer war Peter Göckel. Wegen des "Singvereins", dessen Chor er leitete, überwarf er sich mit dem Pfarrer, dem Bürgermeister und dem ersten Lehrer, den führenden Persönlichkeiten des Schulvorstandes. Das mag entscheidend dafür gewesen sein, dass er im gleichen Jahre noch im Austausch mit dem Schulvikar Heinrich Schneider nach Landenhausen versetzt wurde. Volle 10 Jahre später kehrte Peter Göckel nach Angersbach zurück. Am 2. November 1893 wurde ihm die erste Lehrerstelle übertragen. Inzwischen war ein anderer Bürgermeister gewählt worden. Lehrer Göckel blieb bis zu seiner Pensionierung 1915 an unserer Schule. Insgesamt war er also 30 Jahre lang in Angersbach tätig.
Da die Schülerzahl bis zum Jahre 1882 auf über 230 angestiegen war, regte das Kreisamt Lauterbach die Schaffung einer dritten Lehrerstelle an. Die Gemeinde reagierte zunächst negativ, hatte mancherlei Ausflüchte und bat, weil kein Geld für die Errichtung eines neuen Saales und einer zusätzlichen Lehrerwohnung, erst recht nicht für die Besoldung eines dritten Lehrers vorhanden sei, das Projekt bis 1887 zurückstellen zu dürfen. Das Kreisamt ließ jedoch nicht locker, wies wiederholt auf die unhaltbaren Zustände in den überfüllten Klassen hin und stellte fest, dass es nur dem tüchtigen zweiten Lehrer (Peter Göckel) zu verdanken sei, wenn der Unterricht bis dahin einigermaßen zufriedenstellend hätte durchgeführt werden können. Als letztes Argument führte Kreisrat Schönfeld an, Angersbach gehöre doch zu den wohlhabendsten Gemeinden des Kreises. Schließlich entschied sich die Gemeinde doch dazu, diesen Notstand zu beheben, nachdem am 3. Oktober 1883 eine Ortsbesichtigung durch das Kreisamt stattgefunden hatte.
Im Jahre 1886 waren bereits drei Lehrer an unserer Schule tätig, nämlich Kaspar Lanz, Heinrich Schneider und Kalbfleisch.
Siebzehn Jahre später war die Gemeinde erneut genötigt, sich mit der Schulraumnot zu befassen.
Man entschloss sich zum Bau einer neuen Schule in der "Leimekut" (Lehmkaute). Sie umfasste zwei Klassenräume und zwei Lehrerwohnungen, kostete 46.324 RM und konnte zu Beginn des Schuljahres 1904 feierlich eingeweiht werden. Als vierter Lehrer kam Schulverwalter Mayer nach Angersbach.
Im Jahre 1904 wurde endlich auch in unserem Dorfe das von den Eltern zu zahlende Schulgeld abgeschafft, nachdem fast alle Gemeinden des Kreises sich schon früher zu diesem Schritt entschlossen hatten. Es betrug zuletzt 1,50 RM pro Schüler jährlich.
1925/26 wurde das neue Schulgebäude aufgestockt, um zwei weitere Lehrerwohnungen zu schaffen. Mit 181 Schülern war unsere Schule 1938 wieder dreiklassig. Es unterrichteten Hauptlehrer Johannes Eckstein, Lehrer Karl Schwing und Lehrer Hermann Hof.
Nach dem Zusammenbruch 1945 übernahm Lehrer Heinrich Füllenbach die Leitung der Schule. Ihm stand zunächst nur die Schulhelferin Agnes Weber zur Seite. Beide hatten zusammen rund 200 Schüler zu betreuen. Schier unüberwindliche Schwierigkeiten galt es zu bewältigen. Die Lehrmittelsammlung, die Schulbücherei und Teile des Mobiliars waren geplündert. Es gab weder Schulbücher noch Hefte, erst recht keine Kreide. Die Not wuchs mit dem Zuzug der Heimatvertriebenen und Flüchtlinge. In Ermangelung von Schuhen kamen viele Kinder im Sommerhalbjahr barfuß zur Schule, im Winter trugen sie Holzschuhe. Die Säle konnten nicht ausreichend geheizt werden. Nur wenige Kinder brachten ein Frühstück mit. Sehr segensreich wirkte sich da die 1947 anlaufende Schulspeisung durch amerikanische Hilfsorganisationen aus. Dänische Mediziner impften die Kinder gegen die Tuberkulose, um diesem Schreckgespenst der Nachkriegszeit zu begegnen.
Als Heinrich Füllenbach im Herbst 1948 in Pension ging, übernahm Otto Schnell die Schulleitung. Zwar begannen sich langsam die Verhältnisse zu normalisieren (die Militärregierung genehmigte den Druck der ersten Schulbücher; nach der Währungsreform gab es auch wieder Hefte, Schreibmaterial und Lehrmittel zu kaufen), dafür entstand aber mit der Schulraumnot ein neues Problem. Im Jahre 1949 stieg die Zahl der Schüler auf 360. Der Klassenbesuchsziffer entsprechend unterrichteten 1950 sieben Lehrkräfte in Angersbach, nämlich Gertraud Loos, Hannelore Rensch, Karl Schwing, Hermann Hof, Otto Schnell, Georg Eurich und Georg Schmidt. Die Schule war voll ausgebaut; jedes Schuljahr bildete seine eigene Klasse. Als erste Maßnahme wurde der um 1885 errichtete und 1904 in eine Wohnung umgebaute Saal in der alten Schule wieder in Betrieb genommen. Aber immer noch musste Schichtunterricht durchgeführt werden. Von 234 Wochenstunden fielen 83 auf den Nachmittag. Auf Anregung des sehr rührigen Elternbeirates beschloss die Gemeindevertretung 1951 einen Schulhausneubau. Da die Schülerzahl in der Folgezeit aber stark zurückging, verlor das geplante Vorhaben an Bedeutung und wurde schließlich ganz aufgegeben.
Dafür förderte die Gemeinde unsere Schule vorbildlich durch neue Lehr- und Lernmittel. Mit Unterstützung des Elternbeirates konnte in kurzer Zeit wieder eine ansehnliche Schülerbücherei aufgebaut werden. Neues zeitgemäßes Schulgestühl und anderes Mobiliar wurden im Winter 1953/54 angeschafft. Im Januar 1954 nahm die technische Lehrerin Marta Langenbeck eine Schulküche für den Hauswirtschaftsunterricht in Betrieb.
Nachdem die Schule mehrere Jahre lang wegen der niedrigen Schülerzahl nur vierklassig gewesen ist, konnte ihr Ostern 1963 wieder eine fünfte Lehrkraft zugeteilt werden. Das Kollegium setzte sich aus Hauptlehrer Otto Schnell und den Lehrerinnen und Lehrern Gertraud Loos, Lena Bubenheimer, Georg Schmidt und Edmund Lorenz zusammen.
Der 14. Juni 1963 war ein denkwürdiger Tag in der Geschichte unserer Schule. Es wurde der Schulverband Angersbach gegründet, dem die Gemeinden Angersbach, Landenhausen, Schadges und Stockhausen angehörten. Ziel des Verbandes war es, im Rahmen der Verbesserung des ländlichen Schulwesens in Angersbach eine Mittelpunktschule zu errichten.
Mit der Einführung des neunten Schuljahres am 18. April 1966 erhielt unsere Schule bereits Mittelpunktschulcharakter. 12 Schüler aus Angersbach, 13 Schüler aus Landenhausen und 14 Schüler aus Stockhausen besuchten das neunte Schuljahr in Angersbach. Die Klassenleitung übernahm Lehrer Edmund Lorenz. Die Schule war nun sechsklassig, und das Lehrerkollegium setzte sich aus Hauptlehrer Otto Schnell und den Lehrerinnen und Lehrern Gertraud Loos, Renate Wortmann, Emmi Schnell, Edmund Lorenz und Karlheinz Rühl zusammen. Unsere Schule wurde mit Beginn des 2. Kurzschuljahres siebenklassig und bekam in apl. Lehrerin Waltraud Winkelsträter eine siebte Lehrkraft zugeteilt. Die Schulleiterstelle wurde in eine Rektorstelle umgewandelt und Hauptlehrer Schnell mit Wirkung vom 1. April 1967 zum Rektor ernannt. Apl. Lehrerin Edith Schultheiß kam am 1. September 1967 als achte Lehrkraft an unsere Schule.

.......1969 in der "Alten Schule" an der Kirche...................DezeDez. 1970 letzter Schultage in der "Alten Schule"

Am letzten Schultag vor den Osterferien, am 29. März 1969, wurden Schülerschaft und Lehrerkollegium durch die Nachricht vom plötzlichen Tode ihres langjährigen Schulleiters Otto Schnell tief erschüttert. Sie verloren in ihm einen guten Lehrer und Kollegen, der durch sein aufrichtiges Wesen und seine reiche pädagogische Erfahrung sich großer Beliebtheit erfreute. Es war ihm leider nicht vergönnt, die Fertigstellung der Mittelpunktschule zu erleben, für die er sich mit seiner ganzen Kraft eingesetzt hatte. Im Hinblick auf die Fertigstellung der Mittelpunktschule im Schuljahr 1970/71 wurden die

Schüler des 5.-9. Schuljahres aus Landenhausen und Stockhausen bereits in Angersbach beschult. Dies hatte zur Folge, dass für die Angersbacher Grundschüler Schichtunterricht am Nachmittag gehalten werden musste. Am 11. Januar 1971 war es endlich soweit. Die Mittelpunktschule Angersbach wurde in Betrieb genommen und nahm auch die Grundschüler aus Landenhausen auf.
Mit der Fertigstellung der Mittelpunktschule Angersbach wurde in Landenhausen die Schule geschlossen.

Aus der Schulchronik Landenhausen entnehmen wir, dass erstmals im Jahre 1645 ein Lehrer namens Jörg Weber erwähnt wird. Als Schule diente damals das spätere Haus Henning ("Alte Post"), das der Besitzer 1965 abreißen ließ. Durch das Anwachsen der Schülerzahl wurde die Schule 1841 zweiklassig, und die Gemeinde musste neuen Schulraum schaffen. Sie erwarb im Tausch das Fachwerkhaus am Mühlgraben. Im Jahre 1889 errichtete die Gemeinde das Schulgebäude in der Schulstraße. Es war damals der erste Backsteinbau in Landenhausen.
1948 wurde die Schule erstmals dreiklassig, später sogar vorübergehend vier- und fünfklassig. Als dritter Schulsaal diente in dieser Zeit der Gemeindesaal. Der Schulraumnot gehorchend, entschloss sich die Gemeinde, das Schulgebäude zu erweitern. Der Erweiterungsbau, der einen Schulsaal mit Gruppenraum und eine Lehrerwohnung umfasste, konnte im Jahre 1954 seiner Bestimmung übergeben werden. Das Lehrerkollegium setzte sich aus Hauptlehrer Steckenreuter, Lehrerin Riegauf und Lehrer Jäger zusammen. Große Verdienste um das schulische und kulturelle Leben hat sich Hauptlehrer Steckenreuter erworben. Er trat im Juli 1970 in den Ruhestand und war 36 Jahre in Landenhausen zunächst als Schulverwalter, dann als Lehrer und seit 1949 als Schulleiter tätig.
Mit Beginn des Schuljahres 1970/71 werden die Schüler des 5.-8. Schuljahres in Angersbach unterrichtet; die Mädchen des 7. und 8. Schuljahres besuchen seit 1958 den Hauswirtschaftsunterricht und die Jungen und Mädchen seit 1966 das neunte Schuljahr in Angersbach. Seit dem 11. Januar 1971 werden die Schüler des 1. - 4. Schuljahres in der Mittelpunktschule Angersbach unterrichtet, an der auch ihre Lehrer Jäger und R. Krug tätig waren. 1971 besuchten 109 Schüler aus Landenhausen die Mittelpunktschule Angersbach.

Gesetz für die Schule in Stockhausen
§ 8 Jedes Kind muß so gut als möglich gekleidet in die Schule kommen. Die Haare müssen gekämmt, die Nägel geschnitten, Gesicht und Hände rein gewaschen sein. Wer bösen Kopf oder Krätze hat, bleibt so lange zu Haus, bis er geheilt ist. Kappen und Hüte, besonders bei gutem Wetter, sind unnötig. Die Schuhe müssen bei Schnee und Regen vor der Haustür gereinigt, und die Hosen an den Beinen sowie die Leibchen immer zugeknöpft werden. Das Schneuzen mit den Fingern auf die Erde ist höchst unanständig und ekelhaft.
Jedes Kind lasse sich daher ein Läppchen, und sei es noch so schlecht, zum Schnupftuch geben.
Foto (1910) und Text: "Aus 400 Jahren Schulgeschichte von Stockhausen und Schadges"

Die Schulchronik Stockhausens berichtet, dass im Jahre 1603 erstmals eine Schule erwähnt wird. Für die Renovierung des Schulgebäudes mussten damals die 239 Einwohner aufkommen. Wie lange die Kinder aus Alternschlirf, Schlechtenwegen und Steinfurt zur Schule nach Stockhausen gingen, lässt sich nicht genau feststellen. Wahrscheinlich werden diese Dörfer auch ihre eigene Schulen eingerichtet haben, als sie sich kirchlich von Stockhausen trennten.
In den Jahren 1837 und 1838 wurde in den Kutschergärten das Schulhaus erbaut allen Schülern den Schulbesuch zu ermöglichen, beschloss der Schulvorstand, dass Schullohn bedürftiger Eltern aus dem Legat zu zahlen ist.
1844 wird im Zusammenhang mit Schadges erwähnt, dass in Stockhausen zwei Lehrer unterrichteten, wovon der zweite auch in Schadges tätig war.
Im Jahre 1854 wurde die Schule erstmals zweiklassig geführt. Das Ansteigen der Schülerzahl führte dazu, dass 1893 das zweite Schulhaus gebaut und die Schule ab 1897 dreiklassig wurde.
Der Rückgang der Schülerzahl hat 1929 bewirkt, dass die Schule Stockhausen zweiklassig, die Schule in Schadges aufgelöst und Lehrer Rauber nach Stockhausen versetzt wurde.
Mit Dienstantritt des Lehrers Georg Schmidt im Juni 1949 wurde die Schule dreiklassig. Er hatte bereits von 1921-1924 und während des 2. Weltkrieges lange vertretungsweise in Stockhausen Unterricht gehalten. Als Hauptlehrer Schmidt am 1. April 1965 in Ruhestand trat, war die Schule seit 1954 zweiklassig.
Seit Ostern 1966 wurde wieder in drei Klassen unterrichtet. Das 9. Schuljahr besuchen die Schüler seit dem 18. April 1966 in Angersbach. Die Jungen und Mädchen des Schuljahres werden seit dem 26. August 1970 in Angersbach beschult, und Lehrer Steckenreuter, der im Februar 1967 in Stockhausen als dritter Lehrer seinen Dienst antrat, war seitdem an der Mittelpunktschule Angersbach tätig. Im Jahr der Schul-einweihung besuchten 45 Schüler aus Stockhausen und 2 Schüler aus Schadges die Mittelpunktschule.
1971 wurden die Schüler des 1.-4. Schuljahres noch in Stockhausen unterrichtet. An der zweiklassigen Schule wirkten Hauptlehrer Hauguth und Lehrerin Killmann-Lux.
Im Monat der Einweihung war die Mittelpunktschule Angersbach dreizehnklassig, und folgende Lehrkräfte waren an ihr tätig:



Rektor Edmund Lorenz, Schulleiter - Klassenleitung 9
Konrektor Walter Bönsel - Klassenleitung 1 b
Lehrer Rolf Steckenreuter - Klassenleitung 1 a und 5
Lehrerin Edda Krug - Klassenleitung 2 a
Lehrer Wilhelm Jäger - Klassenleitung 2 b
Lehrer Karlheinz Rühl - Klassenleitung 3 a
apl. Lehrerin Brigitte Benz - Klassenleitung 3 b
apl. Lehrerin Waltraud Neuschaefer-Rube - Klassenleitung 4 a
apl. Lehrer Hermann Euler - Klassenleitung 4 b
apl. Lehrerin Johanna Krüger - Klassenleitung 6
Lehrer Rainer Krug - Klassenleitung 7
Lehrerin Gertraud Loos - Klassenleitung 8
Fachlehrerin Emmi Schnell - Hauswerk, Nadelarbeit
apl. Fachlehrerin Gudrun Neeb - Nadelarbeit, Leibeserziehung
Dekan August Klaus - evangelische Religion
Pfarrer Wilfried Hilbrig - evangelische Religion
Kaplan Wilfried Eckardt - katholische Religion
Seelsorgehelferin Magda Schumacher - katholische Religion


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