Konflikt- und Buslotsen - MPS Angersbach

MPS Angersbach
!!! keine aktuellen Ereignisse !!!
Direkt zum Seiteninhalt

Konflikt- und Buslotsen

Besonderheiten > Mediation

Mediation in Stichworten
 
- rund 470 Streitschlichtungen (seit den Osterferien 2002) 
 
- zur Zeit nur noch durchschnittlich ca. 20 Schlichtungen pro Jahr
  (Schülerrückgang!)
 
- zur Zeit 9 Streitschlichter (inkl. Protokollanten) im Einsatz
 
-  bisher  180  Streitschlichter ausgebildet
    (inkl. einiger  ‚angelernter’  Protokollanten)
 
 
- Schlichtungsgespräche:  - erste große Pause
                                          - Dreierteam (zwei Gesprächsführer / ein                              
                                             Protokollant  + ein Lehrer)
                                                  
         
 
 
 
Bus- und Konfliktlotsen in Stichworten
 
-         seit 2005  210 Bus- und  Konfliktlotsen ausgebildet
 
-         zur Zeit  23  Bus-  und  Konfliktlotsen
 
-         7 SchülerInnen davon sind zugleich Streitschlichter oder zumindest  Protokollanten
 
-         Bus-/Konfliktlotsenausweise
 
-         Elternbrief/Verwarnungsschreiben (ganz selten Ausschluss vom Transport)
 
-         Bei rund 200 Schülern sind inklusive Streitschlichtern 25 Kinder im Einsatz

mehr

Die Bus- und Konfliktlotsen Schuljahr 15/16




Konfliktlotsen
Bereits seit 2005 werden an der MPS Angersbach zum weitgehend reibungslosen Miteinander auf dem Pausenhof Konfliktlotsen von uns selbst ausgebildet.
Ortrud Hagedorn hat den Begriff der „Konfliktlotsen" eingeführt und assoziiert damit die Aufgaben der Schiffslotsen, die Schiffe bei schwieriger See sicher in den Hafen führen. Wenn es um Konflikte unter Schülerinnen und Schülern geht, hat sich diese Schlichtung auf Augenhöhe bewährt. Eine von Konfliktlotsen durchgeführte Mediation ist meist wirksamer, als wenn Erwachsene zu früh eingreifen.
Damit unsere Konfliktlotsen Laura, Marie, Jasmin und Luisa von allen Schülern erkannt werden, überreichte ihnen SV-Lehrerin C. Schwichtenberg im Namen der Schülervertretung einen personalisierten Ansteckbutton.


Wartenberg, 29.8.2013

An die
Klassen la, lb, 5
Sehr geehrte Eltern!
lmmer wieder entstehen mehr oder weniger große Gefahrensituationen beim Bus fahren: beim Einsteigen, während der Fahrt, beim Aussteigen, an der Haltestelle ...
Aus diesem Grund haben wir bereits vor Jahren ein Buslotsensystem aufgebaut, dass dazu beitragen soll, Gefahrensituationen zu minimieren.
Seit nunmehr zweiJahren gehen wir noch einen Schritt weiter und wollen gerade mit den Kindern, die neu an unserer Schule sind, das richtige Bus fahren üben.
Dabei handelt es sich um eine im Schuljahr einmalige Aktion, bei der gemeinsam mit der VGO und der Firma Hansabustouristik (Bustourist) alles Wichtige geübt wird, was für das Bus fahren wichtig ist.
Es wäre schön, wenn Sie lhre Kinder im Nachhinein direkt auf diese Busschule ansprechen, um durch Reflexion die Bedeutung und den Lernerfolg zu erhöhen.
Auf eine hoffentlich erfolgreiche Durchführung freuen sich die beteiligten Lehrkräfte, Busfahrer und die Schulleitung.
Mit freundlichen Grüßen

gez. C. Gohlke
(Konrektor)




Ein Beitrag, der hoffentlich einigen Eltern der MPS zu denken gibt!

Lauterbacher Anzeiger vom 20.9.2013

Das „Elterntaxi" ist gefährlich
STUDIE Zu Fuß verunglücken viel weniger Kinder auf dem Schulweg

FRANKFURT (cl). Mit dem Herbst und der morgendlichen Dunkelheit kommt die Zeit der Schulwegunfälle. 7817 Grundschüler im Alter von sechs bis zehn Jahren verunglückten 2012. 20 Kinder davon starben. Überraschend ist dabei: Als Fußgänger und Radfahrer sind Kinder deutlich sicherer als im elterlichen Pkw. Dort starben 13 von den 20 tödlich verunglückten Grundschülern. Insgesamt verunglückten 2012 nach Angaben des ADAC 10363 Kinder unter 15 Jahren auf dem Schulweg im Auto ihrer Eltern.
Die Zahlen gehen einher mit einer Studie des Wuppertaler Professors Jürgen Gerlach, der zum „Elterntaxi" geforscht hat. Auf der IAA hat er diese Studie zur Verkehrssicherheit von Kindern gestern im Rahmen einer Veranstaltung von ADAC, Verkehrswacht und dem Verband der Automobilindustrie (VDA) vorgestellt.
Gerlach hat das Hol- und Bringverhalten an 468 Schulen beobachtet. Ergebnis:
Zwei Drittel der Eltern halten verkehrswidrig auf Gehwegen, Zebrastreifen oder in Bushaltestellen, wenn sie ihre Kinder zur Schule bringen oder von dort abholen. Sie bringen dadurch die eigenen und fremde Kinder in Gefahr. Gerlachs Fazit: Je weniger Elterntaxis vor Schulen haltmachen, desto weniger werden Kinder gefährdet.
ADAC, Verkehrswacht und VDA appellieren daher an alle Eltern, ihre Kinder auf einem sicheren Schulweg so oft wie möglich zu Fuß zur Schule gehen zu lassen. Sogar der Cheflobbyist der Autoindustrie, VDA-Präsident Matthias Wissmann, sagte, in diesem Fall sei es sinnvoll, das Auto lieber stehen zu lassen. Gerlach räumt ein, dass weite oder gefährliche Schulwege und die Angst vor Belästigung der Kinder dem entgegenstünden.
ADAC, Verkehrswacht und VDA fordern die Einrichtung spezieller Hol- und Bringzonen an Schulen aus. Diese sollten etwa 250 Meter vom Schuleingang entfernt liegen und so den Verkehr unmittelbar vor der Schule entzerren. Als weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für Kinder präsentierten die Organisationen die Aktion Sicherheitswesten, bei der in diesem Jahr 770000 leuchtende Westen kostenlos an Schulanfänger verteilt wurden. Gefeiert wurde außerdem der 60. Geburtstag des Schülerlotsen.

Anmerkung:
Aus der Studie geht leider nicht hervor, wie viele Unfälle darauf zurückzuführen sind, dass vor der Schule haltende Autos die Kinder oder den Schulbusfahrer behinderten und ihnen z. B. die Übersicht nahmen.


Zurück zum Seiteninhalt