Projektwoche - MPS Angersbach

MPS Angersbach
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Projektwoche

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„ Es liegt was in der Luft“
Unter diesem Motto startete die Mittelpunktschule Angersbach, gemeinsam und zum ersten Mal mit der Reinickendorfschule, die nun seit einem Jahr mit uns unter einem Dach lebt, ihre Pojektwoche vom 06. 06.– 09.06.2017.Für die 188 Schüler und Schülerinnen beider Schulen wurden 16 Projekte angeboten, in die sie sich interessenbezogen einwählen konnten.
 
Im Rahmen der Projektwoche beschäftigten sich die Kinder der 1. Klassen und der Wartenberger Kitas mit dem Thema „Löwenzahn“. Es wurden Blüten gebastelt und gedruckt, Gedichte gelesen, die Geschichte eines Löwenzahnjahres mit Instrumenten verklanglicht und natürlich viel Sachkundliches erfahren. Am Aufregendsten aber war sicherlich das Kochen einer Löwenzahnmarmelade aus selbst gesammelten und gezupften Blütenblättern. Vom besonderen und köstlichen Geschmack konnten sich nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern am Tag der offenen Tür überzeugen. Es wurden Kostproben gereicht und mehr als 100 Gläser Löwenzahnmarmelade verkauft.
So erkundeten die Kinder in der Projektgruppe „Wald, das Klima und wir“, unter der Leitung von Frau Mayer mit viel Freude den Wald. Sie bauten Wichtelhäuser und erfuhren in spielerischer Form viel über Bäume und Klima. Dabei unterstützte sie der Förster Stefan Heyar von Hessen Forst, der bei einem Rundgang am Hainig über Waldschäden, Aufforstung, sowie klimaschädigende, als auch – schützende Faktoren informierte. Die Ergebnisse der Waldtage wurden dann in einem Theaterstück „Der Wald erzählt …“ aufgearbeitet und vertieft.

Unter der Leitung von Frau Bloß und Frau Zinn bastelten die Kinder der Projektgruppe „Was fliegt denn da?“ mit viel Spaß und Freude viele Flugobjekte. wie z. B.: Regenbogenwerfer, Jonglierbälle, Schießbüchsen, CD- Ufos´s, Windräder, Schnickbecher und schöne Windräder, die anschließend auch ausprobiert wurden.
In der „ Hexenküche“ lagen die Düfte der Wildkräuter in der Luft. Die Kinder kochten eine Wildkräutersuppe und Holunderblütengelee, stellten Salben und Mückenstifte her, bereiteten eine Kräuterbutter und Smoothies zu. Am Ende waren sie in der Lage, mindestens 20 Wildkräuter zu unterscheiden und diese sicher anzuwenden. Ihre Lehrerin, Frau Heßler, war sehr stolz auf die kleinen Kräuterhexen.
Darf ich Ihnen vorstellen? – Das Ist „Fritz“, mit seiner Freundin „ Susi“. die beiden fortschrittlichsten humanoiden NAO- Roboter für den Ausbildungsbereich. In diesem Kurs lernten die Kinder, angeleitet von Frau Lamp, wie man einen Roboter programmiert und diesen zum Leben erweckt. Fliegen konnten die beiden zum Schluss zwar nicht, aber laufen, sprechen, lachen, tanzen, oder Elektrogitarre spielen, .. Erstaunliche Leistungen!!!
Mit Konzentration und Eifer widmeten sich die Schüler und Schülerinnen dem Modellbau von Plastikmodellen. Aus vorgefertigten Teilen entstanden kleine, teilweise filigrane Modelle, dabei reichte das Spektrum vom einfachen Flugzeug über Piratenschiffe, Automodelle mit beweglichen Teilen bis hin zum Modell der Titanic, unter Anleitung von Herrn Koch. Fingerfertigkeit und Präzision beim Zusammenbau ließen kleine Meisterwerke entstehen, die stolz am Freitag präsentiert wurden.
Was das Thema Luft mit Kunst zu tun hat, erfuhren die Kinder in dem Projekt „Luftkünste“, das von Frau Schwichtenberg angeboten wurde. Gemeinsam haben sie herausgefunden, was man alles mit der unsichtbaren Kraft „Luft“ gestalten und bauen kann. Es wurden z.B. Windspiele und Luftkissenufos gebaut, Bilder von René Magritte nachgemalt oder Bilder mit Seifenblasen gestaltet. In Anlehnung an das Bilderbuch „Wolkenbrot“ von Baek Hee Na, bauten die Kinder ihre Traumlandschaft mit reellen Gegenständen nach. Die Ergebnisse waren dabei sehr unterschiedlich: So befanden sich die Orte an der Nordsee, in Rio, auf einer Pferdeweide, auf einem Piratenschiff oder auf einem Bauernhof. Die Kinder waren mit viel Eifer dabei und jede Kulisse wurde mit viel Liebe und Kreativität gestaltet.
In der Fußballgruppe flog der Ball am Ende der Projekttage genau in die gewünschte Richtung, denn Herr Ludolph vermittelte den Kindern, die Techniken des Fußballspielens, wie: Dribbling, Passen, Torschuss, Kopfball und Ballannahme in der Praxis. Auch die Theorie kam nicht zu kurz, denn Regelkunde und Erste Hilfe bei Sportverletzungen, gerade beim Fußball, sind wichtige Faktoren.

Am Ende dieser lehrreichen und interessanten Projektwoche, präsentierten alle Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse ihren Eltern und Interessierten am Freitagnachmittag.
Der Förderverein versorgte uns mit Bratwürstchen und frischen Gurken und der Elternbeirat kümmerte sich um Kaffee und Kuchen an diesem Nachmittag. Wir sagen „Dankeschön“, liebe Eltern.
Von einer „Luftnummer“ kann hier wohl kaum die Rede sein, sondern eher von einem gelungenen Umsetzen, zwei unterschiedlicher Schulformen mit verschiedenen Schwerpunkten und in Verbindung der beiden Kitas, in die Praxis.

Die Lehrinnen und Lehrer der MPS und der Reinickendorfschule

i.A. Yvonn Hessler

Programmieren eines NAO- Roboters mit Choregraph
Am Dienstag haben wir uns zunächst gefragt, wo Computer eingesetzt werden. In einem Film haben wir erfahren, wie humanoide Roboter aussehen, wie wir sie verstehen können, wie sie funktionieren, wie sie uns verstehen und mit uns arbeiten, wie sie Krieg z.B. als Drohnen Krieg führen oder wie sie uns z.B. nach einem Erdbeben retten.
Beim NAO handelt es sich um den fortschrittlichsten humanoiden Roboter für den Ausbildungsbereich. Unser NAO hieß „Fritz“. Seine Freundin „Susi“ war leider nicht lange einsatzbereit. Der Roboter ist 58 cm hoch und 4,3 kg schwer – also etwa so wie ein menschliches Baby!
Er verfügt über Kameras, Mikrophone und verschiedene Sensoren.
In der Projektwoche konnte jeder im Kurs lernen, wie man Fritz so programmiert, dass er in eine bestimmte Richtung läuft, sich um einen bestimmten Winkel dreht und Sätze in ausgewählter Tonhöhe und Geschwindigkeit spricht. Wir haben auch einen Dialog mit Fritz programmiert, so dass er auf unsere Fragen passende Antworten gab.
Außerdem haben wir erfahren, wie man die Kopfsensoren und Fußbumpers aktiviert und somit bestimmte Reaktionen auslösen kann. Wenn man dann z.B. eine Stelle am Kopf berührte, hat Fritz erschreckt „Aua“ gesagt oder gelacht oder getanzt, oder Elektrogitarre gespielt, …
Die Spracherkennung hat leider nicht immer geklappt, weil es dann ganz leise im Raum sein musste und man ganz laut und deutlich sprechen musste.
Auf jeden Fall hat es allen Spaß gemacht, Fritz zum Leben zu erwecken !!!

Helga Lamp

Der Wald, das Klima und wir
Die Projektgruppe verbrachte drei herrlich unbeschwerte Tage im Wald bei Wind und Wetter.
Wer kann einen Baum blind ertasten, so dass er ihn später wiedererkennt? Welche Gruppe kann einem Wichtel ein Häuschen bauen, in dem es trocken und warm bleibt? Was hat das Thema "Es liegt was in der Luft" mit dem Wald zu tun? Was ist die Fotosynthese? Wie funktioniert der Transport von Wasser und Zucker im Baum und warum muss eine Baumscheibe durchlässig sein? Alle diesen Fragen gingen wir in Spielaktionen auf den Grund.
Wir wanderten zum Hainig und wurden vom Förster Stefan Heyar und seinem Hund Lumpi sachkundig geführt. Wir sahen Waldschäden wie z.B. kahle Flächen durch Windwurf und Borkenkäferbefall und wurden über die Ursache, den Klimawandel, informiert, aber auch über Möglichkeiten der Wiederaufforstung mit Mischwald, der stabiler ist wie Reinbestände wie z.B. von Fichten.
Die Ergebnisse von den Waldtagen wurden schließlich zum Abschluss in dem Theaterstück "Der Wald erzählt....." den Eltern und allen interessierten Menschen in der MPS präsentiert. Da sollte es allen Zuschauern klar werden, wie der Wald entstanden ist, welche Aufgaben er erfüllt, welch ein Schatz er für alle darstellt und wie er durch nachhaltige Forstwirtschaft sowie über Klimaschutz zu bewahren ist. ...
Sigrid Mayer




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Löwenzahn
Im Rahmen der Projektwoche beschäftigten sich die Kinder der 1. Klassen und der Wartenberger Kitas mit dem Thema Löwenzahn. Es wurden Blüten gebastelt und gedruckt, Gedichte gelesen, die Geschichte eines Löwenzahnjahres mit Instrumenten verklanglicht und natürlich viel  Sachkundliches erfahren. Am Aufregendsten aber war sicherlich das Kochen einer Löwenzahnmarmelade aus selbst gesammelten und gezupften Blütenblättern. Vom besonderen und köstlichen Geschmack konnten sich nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern am Tag der offenen Tür überzeugen. Es wurden Kostproben gereicht und mehr als 100 Gläser Löwenzahnmarmelade verkauft.
Bettina Dietrich


Luftkünste
Was das Thema Luft mit Kunst zu tun hat, erfuhren die Kinder in dem Projekt „Luftkünste“, das von Frau Schwichtenberg angeboten wurde. Gemeinsam haben sie herausgefunden, was man alles mit der unsichtbaren Kraft „Luft“ gestalten und bauen kann. Es wurden z.B. Windspiele und Luftkissenufos gebaut, Bilder von René Magritte nachgemalt oder Bilder mit Seifenblasen gestaltet.
Die Gruppe lernte außerdem das Bilderbuch „Wolkenbrot“ von Baek Hee Na kennen. In diesem fangen zwei kleine Katzen eine Wolke ein, die sich in den Ästen eines Baumes verfangen hat. Ihre Mutter backt daraus Wolkenbrötchen. Nachdem die Katzenkinder davon gegessen haben, können sie selbst schweben. Gemeinsam überlegte die Projektgruppe, wohin sie reisen würden, wenn sie fliegen könnten. In Anlehnung an die Gestaltung der Bilder aus dem Buch, wurden diese Orte mit reellen Gegenständen nachgebaut. So flogen die einzelnen Gruppen an die Nordsee, nach Rio, auf eine Pferdeweide, zu einem Piratenschiff oder auf einen Bauernhof. Die Kinder waren mit viel Eifer dabei und jede Kulisse wurde mit viel Liebe und Kreativität gestaltet.
Claudia Schwichtenberg


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Projektwoche 2015
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