Tag der offenen Tür - MPS Angersbach

MPS Angersbach
Aktuell: Exkursion 16.3.2018: "Wild im Wald - Wald und Wild", Ort: Hochbehälter Angersbach, 15.00Uhr
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Tag der offenen Tür

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Lauterbacher Anzeiger vom 28. 1. 2015

Schule präsentiert sich als Einheit

ANGEBOT Tag der offenen Tür an der MPS Angersbach / Landesweite Erfolge
ANGERSBACH (hwg). Die Mittel­punktschule Angersbach (MPS) als Grund- und Hauptschule mit Förder­stufe bot den Eltern und Schülern der jetzigen 4. Klassen mit einem „Tag der offenen Tür" umfassende Informatio­nen zum weiteren Bildungsangebot nach Abschluss der Grundschule. Viele Eltern und ihre Kinder aus Wartenberg und umliegenden Gemeinden nahmen die Einladung wahr und ließen sich von Rektorin Brunhilde Bücking mit einer Power-Point-Präsentation umfas­send informieren. „Die Förderstufe sol­le helfen, den geeigneten Bildungsweg im gegliederten Schulsystem zu finden. Ziel sei ein erfolgreicher Abschluss der gewählten Schulform unter Vermei­dung einer Über- und einer Unterforde­rung", so Bücking. Auch ab der 5. Klas­se gelte in Angersbach das „Klassenleh­rerprinzip" - möglichst viele Stunden gemeinsam zu lernen. Durch gemeinsa­me Unterrichtsvorbereitungen der Leh­rer, gleicher Unterrichtsstoff und glei­che Arbeiten sei eine einheitliche Unterrichtung der Schüler gewährleis­tet. Biologie, Erdkunde und Geschich­te werden als Epochalunterricht unter­richtet. Dies bedeute, dass eines der Fä­cher als Kernunterricht über mehrere Wochen intensiv unterrichtet werde, erst danach erfolge ein Wechsel zum anderen Fach.
Sie verwies auf die Vorteile der Schu­le und Grundsätze der Einrichtung. So sei die Bildung und Erziehung der Schüler nach dem Prinzip „Fordern und Fördern" der Mittelpunkt, in enger Kooperation mit den Eltern. Auch An­leitung zu sozialem Verhalten wie Höf­lichkeit und sicheres Auftreten habe einen großen Stellenwert. Integration werde gelebt, in enger Zusammen­arbeit mit Psychologen und außerschu­lischen Einrichtungen. Einen großen Stellenwert habe auch die Prävention mit Streitschlichter-, Mediatoren- und Buslotsenausbildung. Der Einsatz der Lotsen erfolge sogar bei der Mitfahrt in den Bussen, so dass unmittelbar geeig­nete Maßnahmen ergriffen werden könnten. Mit Herrn Michel habe die MPS Angersbach ihren eigenen Sucht­beratungslehrer. Die Erfolge der MPS-Schüler bei den jährlichen hessenwei­ten Vorlese- und Mathematikwettbe­werben, bei denen im Jahre 2013 die Landessiegerin in Mathe aus Angers­bach kam, und Schüler sich regelmäßig^ immer wieder teils bis in die Endrunde qualifizieren konnten, dokumentiere auch die Qualität der Schule.
Sie hob die großen Vorteile der Schu­le hervor. Mit 230 Kindern in Klassen­größen mit 15 - 22 Schülern und 18 Pädagogen (plus Pfarrer) sei sie sehr überschaubar.
Auch die musikalische Früherzie­hung werde gefördert. Das „Schulge­bläse" verfüge über ausreichend schul­eigene Blasinstrumente. Im Rahmen der Mittagsbetreuung und im Anschluss an den Regel-Unterricht werde qualifizierter Musikunterricht durch die Musikschule Christine Ebert in den Fächern Akustische- und E-Gitarre so­wie Keyboard angeboten.
Die Einnahme einer Mittagsmahlzeit im gemütlich eingerichteten Info-Café ist möglich, für die Grund- und Förder­stufen gebe es in der Mittagsbetreuung von Montag bis Donnerstag eine zusätzliche Individualförderung. Für Freiraum stehe das große Gelände mit Turnhalle zur Verfügung.
Natürlich kam die Frage aus dem Zuhörerkreis nach dem Fortbestand der Förder- und Hauptschule (der LA be­richtete). Bücking verwies auf den Schulentwicklungsplan, der bis 2016 gelte und keine Änderung vorsehe. Al­lerdings wären Mindest-Schülerzahlen für die Bildung einer Klasse notwendig. Eine Hauptschulklasse müsse aus min­desten 13 Schülern bestehen, für die Einrichtung einer Förderstufenklasse habe das Kultusministerium 14 Schüler festgeschrieben. Letztlich würden die Eltern mit ihrer Entscheidung zur Schulwahl darüber bestimmen, ob Klassen gebildet werden könnten und somit die Schule in dieser Form be­stehen bleibe.
Für die Kinder gab es eine Englisch-Schnupperstunde und Bewegungsspie­le in der Eingangshalle. Im Computer­raum konnten die Lernprogramme ge­testet und im Naturlehreraum ein Blick durch das Mikroskop geworfen wer­den.
Bei einem geführten Rundgang konn­ten sich Eltern von Räumlichkeiten und Ausstattung der Schule überzeu­gen. Nach so vielen Informationen be­stand im Info-Café Zeit für eine Stär­kung an der durch Schulleitung und Lehrpersonal gespendeten Kuchenta­fel.
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